Liebe Yogis,

wie bieten weiterhin Yogaklassen an, weil viele von Euch uns gebeten haben, gerade in dieser Zeit der großen Verunsicherung das Angebot bestehen zu lassen, um über die Yoga- und Meditationspraxis unseren Geist und Körper zu stabilisieren und gesund zu erhalten. Wir sind auch der Meinung ein kluges Abwägen mit Herz und Verstand ist angebracht.

Wir wollen zugleich das Risiko einer Ansteckung und der Verbreitung des Virus so gut wie möglich reduzieren. Deshalb bitten wir Euch folgende Regelungen im Studio einzuhalten:

  • Bleibt konsequent zu Hause, wenn Ihr einen Infekt habt !!!
  • Bitte bleibt zuhause, wenn Ihr zu einer Risikogruppe gehört. 
  • Wascht regelmäßig und gründlich Eure Hände.
  • Wir stellen Desinfektionsmittel im Studio bereit. Verwendet das bitte vor dem Üben.
  • Übt bitte auf euren eigenen Matten bzw. Yoga Towels.
  • Nehmt einen Pulli mit, wir werden die Räume besser durchlüften, ferner räuchern und mit ätherischen Ölen reinigen
  • Wir reduzieren die Teilnehmerzahlen wie folgt:
    max. 7 TN in der Herzog-Johann-Str., davon 1 Person im Teeraum
    max. 12 TN in der Packenreiterstrasse
  • Wir verzichten im Moment auf das persönliche Assistieren und auf die Nackenmassage
  • Bringt bitte Eure eignen Getränke mit

Vielen Dank für Euere Mithilfe!

Namasté

Alexandra und Dein ZEN-TO-GO Team

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Ein wunderbarer Text von Jack Kornfield  aus seinem Buch „Wahre Freiheit“

Standhalten in der Verunsicherung 

Alle paar Jahre oder Jahrzehnte wird diese moderne Welt von Umbrüchen und gewaltigen Turbulenzen erschüttert – Attentate, Kriege, politische Wirren, Wirtschafts- und Umweltkrisen. Oft schüren die Politiker unsereÄngste noch, als wäre es vernünftig, uns zu fürchten. Sicher ist es ganz natürlich, sich zu ärgern oder Bedenken zu haben. In unsicheren Zeiten ängstigen wir uns um unsere Zukunft und die Zukunft unserer Mitmenschen. Es könnte ja sein, dass soziale Ungleichheit, Rassismus, Umweltzerstörung, Homophobie, Sexismus und andere Übel immer weiter zunehmen. Aber solche Bedrohungen sind zugleich auch das, woran wir wachsen können. Ralph Waldo Emerson sagte, nur in der Verunsicherung liege die Hoffnung für die Menschheit. 

Freiheit in schwierigen Zeiten kann allein von uns selbst ausgehen. Wie gehen wir mit uns selbst um? Wenn das limbische System unseres Gehirns auf Flucht, Abwehr und Erstarrung schaltet, sind wir mehr oder weniger ausschließlich von Überlebensängsten besetzt. Die stammesgeschichtlich ältesten Teile des Gehirns übernehmen das Kommando. Unser Denken wird von Wogen der Angst über Bevorstehendes überspült. In schwierigen Zeiten schwappen solche Angstwellen gern zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen hin und her. Wir fragen uns, ob alles immer schlimmer wird oder die Dinge nur endlich ans Licht kommen. Und was können wir tun? 

  Halten Sie inne, lauschen Sie auf Ihr Herz, denn hier haben Liebe, Weisheit und Mitgefühl ihren Sitz. Erspüren Sie liebevoll, was Ihnen am wichtigsten ist. Sicher gibt es bange Gedanken, Kummer und Traumata, aber lassen Sie sich davon nicht besetzen. Lassen Sie Ruhe einkehren, wenden Sie sich Ihrem Herzen zu. Heben Sie draußen den Blick zum Himmel. Atmen Sie ein, offen für die Weite des Raums. Spüren Sie dem Wechsel der Jahreszeiten nach, dem Aufstieg und Fall von Dynastien und Epochen. Überlassen Sie sich beim Ausatmen dem liebenden Bewusstsein. Üben Sie Gelassenheit und Standfestigkeit. Lernen Sie von den Bäumen. Werden Sie der ruhende Pol des Ganzen. 

Unsere Beständigkeit kann, wie Thich Nhat Hanh sagte, ein Ort der Geborgenheit für andere sein. „Wenn in vietnamesischen Flüchtlingsbooten bei Sturm oder bei der Begegnung mit Piraten alle in Panik gerieten, war alles verloren. Aber wenn nur ein einziger Ruhe und Umsicht bewahrte, war das genug. Alle konnten sich daran orientieren und überleben.“

 

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