Teil 7 – Das Zwerchfell und die oberen Extremitäten

„Augen schließen und tief durchatmen“

Das Zwerchfell ist eine kuppelförmige, horizontal verlaufende Muskel- Sehnenplatte, welche als „Trennwand“ zwischen Brust- und Bauchhöhle fungiert und für unsere Atmung lebensnotwendig ist. Der Zwerchfellmuskel besitzt eine enorme Fläche und Ausdehnungskraft und bewegt sich in der Inspirationsphase nach unten, komprimiert dabei die Organe während der Brustkorp in eine Expansion gleitet. In der Expirationsphase zieht sich das Zwerchfell zurück  und die Rippenbögen sowie der Bauchraum nährend sich zum Achsenmittelpunkt an. Neben der Atemfunktion erfüllt das Zwerchfell weitere wichtige Aufgaben, wie zum Beispiel Drainagefunktionen des venolympathischen Systems sowie interstitiellen Flüssigkeitsbewegungen in den Zellen.

Oftmals ist unsere Fehlhaltung im Alltag durch einen Rundrücken gekennzeichnet. Dadurch wird die Effizienz des Atemmuskels eingeschränkt, was negativen Auswirkungen auf den Körper nach sich ziehen kann. Wie ist dein Atemmuster im Alltag? Wie oft ist dein Atem stockend oder angehalten in stressigen Momenten?

Schließe die Augen, atme tief durch und schöpfe durch Wissen, Bewegung, Dehnung und Stille neue Kraft und Klarheit für Dein kostbare Sein im 7 Teil von Amelies therapeutischer Yogareihe. Ich freue mich auf dich.

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TEIL 6 – Der Nackenbereich

„Sitzt Dir die Angst oder der Schalk im Nacken?“

Der Nackenbereich setzt sich aus vielen anatomischen Strukturen zusammen und bildet ein komplexes Gebilde. Er ist für die Stabilität und Beweglichkeit des Kopfes sowie große Teile des Oberkörpers und des Kiefers verantwortlich.

Der Nacken zeigt sich bei vielen Menschen als sehr beanspruchte Körperpartie. Durch die Fehlhaltungen im Alltag wird der Nacken oftmals nach vorne gezogen, wodurch massive Verspannungen entstehen können. Meist liegt dies an einer nicht vorherrschenden neutralen Beckenposition, wodurch die Brustwirbelsäule in einen Rundrücken gezogen wird und die Nackenpartie dieser Fehlhaltungen folgen muss, da keine Aufrichtekraft von unten nach oben ankommt. Oftmals herrscht Unwissenheit darüber, dass der Nacken eine direkte Verbindung zum Becken und Lendenwirbelsäule hat wie auch zum Kiefer.

Wo sitzt Dein Schädel? Ist er perfekt auf der Wirbelsäule zentriert? Kommt dein Kopf zu weit nach vorne? Viele Menschen haben sich mit Verspannungen und Enge im Nacken abgefunden und gehen mit diesem Gefühl durchs Leben. Diese Schmerzen und Verspannungen der individuellen Fehlhaltung können  durch Körperbewusstsein erkannt werden, so dass die Haltung und Biomechanik des Körpers überarbeitet und neu programmiert werden kann.

Befreie die Angst im Nacken durch Wissen, Atmung, Kraft und Dehnung und genieße den 6 Teil von „Amelies therapeutischer Yogareihe“.

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TEIL 5 – Die Einzigartigkeit der Schulter

Du solltest es nicht auf die leichte Schulter nehmen“.

Die Schulter ist ein komplexes Gebilde und einzigartig in ihrer Funktion. Am Aufbau sind Oberarmknochen, Schulterblatt und das Schlüsselbein beteiligt, welche miteinander verschiedene Gelenke bilden. Die Schulter ist ein muskulär geführtes Gelenk. Es ist die Rotatorenmanschette, bestehend aus vier Muskeln, welche den Oberarmkopf stabilisieren und bewegen. Auch die Schulterblätter müssen in der Lage sein am Brustkorb entlang zu gleiten und sich darauf niederzulassen. Sprich, alle Strukturen müssen optimal miteinander agieren um einen vollen Bewegungsumfang des Arms zu ermöglichen. Wie oft befindest Du Dich in der Fehlhaltung im Alltag, in welcher Deine Brustwirbelsäule nach hinten gekrümmt, Dein Nacken überstreckt ist und Deine Schulter nach vorne fallen und nach innen rotieren? Meist entsteht ein Bewusstsein für die individuelle Fehlhaltung erst dann, wenn Verspannungen und Schmerzen sich zeigen. Dann wird es Zeit der Fehlhaltung „die kalte Schulter“ zu zeigen und durch Klarheit und Kraft in eine neue aufrechte Haltung zu gelangen.

In der Yogapraxis wird oftmals die Schulterkraft in ihrem eigentlichen Potential missachtet. In vielen Yogastellungen zeigt sich in der Ausführung ein „sich hinein sinken lassen“ in das Gelenk, anstatt alle Schulterblattstabilisatoren zu verwenden.  

Wie fühlt sich das volle Potential Deiner individuellen Schulterkraft an?

Im 5 Teil von „Amelies therapeutischer Yogareihe“ schaffen wir durch eine gezielte Yogaeinheit ein Bewusstsein für das individuelle Schultergelenk. Es ist wichtig alles von einem Ort der Bereitschaft und Stärke aus zu tun, um das volle Potential zu entfalten. Fühle Freiheit in allen umliegenden Geweben der Schulter und trage diese Qualität auf „leichten Schultern“ durch Dein Leben.

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TEIL 4 – Die doppelte S-Form der Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist ein komplexes Gebilde aus 24 beweglichen Segmenten, elegant und geschwungen in einer doppelten S-Form. Diese Form ermöglicht den Menschen einen aufrechten, elastischen und dynamischen Gang. Der aufrechte Gang gilt als das Schlüsselereignis in der Evolution des Menschen und zeigt sich als das entscheidende Merkmal. Ist das Bewusstsein für die individuelle Haltung wirklich wichtig? JA!

Eine aufrechte Körperstatik bereitet uns auf eine gute Bewegung vor. Hingegen eine Fehlstellung oftmals zu Ungleichgewicht und Beschwerden, sowie zu kompensatorische Bewegungsmustern führt. Alle Strukturen der Wirbelsäule und der vorderen Kraftzentren tragen zu einer Ausrichtung der Körperhaltung bei. Dabei spielt die Prävention zur Vermeidung von Haltungsproblematiken eine zentrale Rolle. Zur gezielten Vorbeugung von Beeinträchtigungen gilt es zuerst die individuelle Wahrnehmung bezüglich der eigenen Körperhaltung zu stärken.

Lass uns im 4 Teil „der therapeutischen Yoga Reihe mit Amelie“ daran üben: unser Ungleichgewicht auszugleichen, um eine optimalere Haltung zu erreichen. Über Wahrnehmung, Wissen, Bewegung und Dehnung spüre die Kraft deiner Größe für dich selbst und in der Interaktion mit der Umwelt. Trage die eigene  Aufrichtekraft in dein Leben, nachdem du die Yogamatte verlassen hast.

Namaste

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TEIL 3 – das neutrale Becken als Mittelpunkt der Kraft  

Jede Yogahaltung sollte aus einem kraftvollen sowie neutralen Becken entstehen. Das Becken spielt im Körper eine wichtige Rolle, da es alles im Einklang hält. Es beeinflusst eine neutrale und aufgerichte Wirbelsäule sowie stabile Beinachsen. Viele Menschen leiden an einer Neigung des Beckens, wodurch Bewegungseinschränkungen und Schmerzen in der Hüfe sowie in der Wirbelsäule entstehen können.

Durch oftmals einseitige Bewegungsmuster im Alltag, verliert der Menschen seine Rumpfstabilität und sinkt in die Beckenschale, auf Kosten einer stark belasteten Lendenwirbelsäule. 

Im dritten Teil der „therapeutischen Yoga Serie mit Amelie“, steht das neutrale Becken im Fokus. Lerne dabei Dein neutrales Becken kennen und ziehe Dich aus deinem kraftvollen Mittelpunkt in die Aufrichtekraft. Trage diese freigesetzte Energie in Dein tägliches Leben und finde ein Gleichgewicht in allen Lebensaspekten durch das Bewusstsein Deiner kraftvollen inneren Mitte.

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TEIL 2 – Das Knie

„Weiche Knie bekommen“, vor Angst oder vor Freude?

Das Kniegelenk verbindet Ober- und Unterschenkel, weist komplexe anatomische Strukturen auf, zugunsten bestmöglicher Stabilität und Flexibilität. Durch oftmals einseitige Alltagsbewegung in Form von Laufen und Sitzen findet das Gelenk nicht in sein physiologisches Bewegungsausmaß. Es wird minderversorgt und verliert an Beweglichkeit. Durch die verkürzten Beuge- und Streckermuskulaturen muss das Gelenk starke Zugkräfte ausgleichen, wodurch sich die Struktur verändern kann.

Im zweiten Teil der therapeutischen Yogaserie mit Amelie, steht das Knie im Fokus. Über Wahrnehmung, Wissen, Bewegung und Dehnung schaffen wir ein neues Gleichgewicht für das Gelenk, so dass es uns in seiner Beweglichkeit dient anstatt uns in die „Knie zu zwingen“.

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TEIL 1 – Der Fuß

„Heute bin ich mit dem falschen Fuß aufgestanden“.

Alltagsfloskeln, welche beschreiben wie wichtig der Kontakt zu den Füßen ist. „Ich stehe bewusst mit beiden Beinen im Leben“. Die Fußstellung beeinflusst unsere gesamte Körperstatik, so dass Fußfehlstellungen sowie eine verminderte Muskelkraft negative Auswirkung auf unsere Körperhaltung haben kann. Deshalb ist es sehr wichtig eine stabile, kraftvolle und bewegliche Fußstatik zu pflegen.

Im ersten Teil von der therapeutischen Yogaserie mit Amelie steht der Fuß im Fokus. Über Wahrnehmung, Wissen und Bewegung schaffen wir eine geerdete Basis, um kraftvoll mit beiden Beinen im Leben zu stehen.

Namaste.

Amelie

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Wir freuen uns sehr dieses sehr besondere und heilsame Angebot machen zu können. Amelie begleitet euch auf eurer therapeutischen Yogaserie. Vielen Dank dir, Amelie! 

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